Archiv für August 2007

…ums Ganze der Kongress

7.-9.Dezember in FFM

Die Lage ist unübersichtlich, eine einfache Lösung nicht in Sicht:
Nicht erst seit dem G8-Gipfel in Heiligendamm ist die Linke an der Frage einer grundsätzlichen Gesellschaftsanalyse und der daraus resultierenden Praxis gespalten. Die Differenzen zwischen den unterschiedlichen Ansätzen, sieht man einmal von internen Streitigkeiten und überflüssigem Szeneklüngel ab, liegen nicht zuletzt darin begründet, dass das grundsätzliche Ziel – die Überwindung des Kapitalismus – noch lange nichts über das Verständnis dieser Gesellschaftsformation aussagt. Dementsprechend kontrovers werden aus verschiedenen Spektren auch die Möglichkeiten für eine emanzipatorische Praxis gesehen. Sowohl die Bestimmung der politischen Subjekte, als auch die Bezugnahme auf soziale Kämpfe sind das Ergebnis der Einschätzung gesellschaftlicher Strukturen, Prozesse, Kräfteverhältnisse und Perspektiven. Gerade an der Frage, wo mögliche Anknüpfungspunkte für emanzipatorische Politik in gesellschaftlichen Konflikten bestehen, gehen die Meinungen weit auseinander. Im Hinblick auf die Frage, wie künftige Organisationsmöglichkeiten aussehen können, ist eine grundsätzliche Diskussion über Strategien und Konzepte daher mehr als überfällig.
Im Zentrum dieser Diskussion steht für uns die Frage, wie eine theoretische Gesellschaftsanalyse die Verhältnisse angemessen beschreiben – und wie mit dieser Analyse die Überwindung des Kapitalismus in Angriff genommen werden kann.
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